Der Hannoversche Bahnhof war von 1940 bis 1945 ein zentraler Ausgangspunkt für Deportationen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager im deutsch besetzten östlichen Europa. Auf dem einstigen Bahnhofsgelände erstreckt sich heute der Lohsepark. Dort erinnert ein Gedenkort an die Jüdinnen und Juden, Sinti:ze und Rom:nja, die von Hamburg aus verschleppt wurden. Ein Info-Pavillon zeigt eine Überblicksausstellung. In unmittelbarer Nachbarschaft entwickelt die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte derzeit das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof.
Der Rundgang erläutert das historische Geschehen und stellt Einzelschicksale vor. Zudem wird der öffentliche Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert. Die Überblicksführungen werden jeden vierten Sonntag im Monat von April bis Oktober in Kooperation mit der HafenCity Hamburg GmbH angeboten.
Treffpunkt: Info-Pavillon am denk.mal Hannoverscher Bahnhof
Teilnahme Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich
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