Stumme Zeugen, laute Worte: Brieflesung zur SPIEGEL-Affäre

Stumme Zeugen, laute Worte: Brieflesung zur SPIEGEL-Affäre

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„Wer nicht redet, wird nicht gehört!“, sagte Helmut Schmidt einst. Doch wer überhaupt reden darf, ist oft eine Frage des Privilegs. Weltweit werden Journalist:innen stumm geschaltet, die ihre Stimme erheben: Sie werden inhaftiert, bedroht, diffamiert oder gar getötet. Allein im vergangenen Jahr wurden 58 Medienschaffende ermordet und auch in Deutschland nimmt die Zahl der Übergriffe auf Journalist:innen zu – die Pressfreiheit gilt laut der Organisation Reporter ohne Grenzen hierzulande nur als „zufriedenstellend“.

Vor 64 Jahren löste ein Angriff auf die Pressefreiheit die erste Regierungskrise der damals jungen Bundesrepublik aus: die sogenannte SPIEGEL-Affäre. Unter dem Motto #ArchivesForJustice laden wir Sie ein, die Briefe Helmut Schmidts rund um dieses historische Ereignis zu entdecken und zu erfahren, welchen Wert das Helmut Schmidt-Archiv für Recht und Rechtstaatlichkeit hat.

Historikerin Franziska Zollweg ordnet die Ereignisse ein und nimmt Sie mit auf eine spannende Reise in das Archiv, wo die Briefe als stumme Zeugen der Geschichte aufbewahrt werden. Poetry Slammer Sven Kamin liest eine Auswahl dieser Briefe vor und lässt sie so lebendig werden.

Erleben Sie einen Abend voller Geschichte, Archivfunde und künstlerischer Interpretation.

Anmeldung online erforderlich, Teilnahme kostenlos.

Foto: BKHS

Um dich für diese Veranstaltung zu registrieren, besuche den folgenden Link: https://forms.office.com/e/bUTJb7S9nh →

 

Datum und Uhrzeit

Do. 25.06.2026 - 18:00 bis
Do. 25.06.2026 - 19:00
 

Anmeldeschluss

Do. 25.06.2026
 

Veranstaltungsarten

 

Veranstaltungskategorie

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