Unsere Demokratie braucht freie Debatten. Doch wo entstehen die Gespräche, die unser Zusammenleben prägen? In Redaktionen, Talkshows, sozialen Medien, Kommentarspalten oder im Alltag der Stadt? Und wer sorgt dafür, dass Streit nicht nur laut wird, sondern klärt?
Im Rahmen der Hamburger Stiftungstage laden die Rudolf Augstein Stiftung und die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS zu einer seltenen Chefredakteursrunde ein.
Dirk Kurbjuweit (Chefredakteur DER SPIEGEL), Martin Machowecz (stellv. Chefredakteur DIE ZEIT) und Lars Haider (Chefredakteur Hamburger Abendblatt) sprechen mit der Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach (Autorin von „Defekte Debatten“) über die Freiheit gesellschaftlicher Debatten und die Verantwortung der Medien.
Soziale Medien versprechen Teilhabe, belohnen aber oft Erregung. Redaktionen setzen Themen, prüfen Fakten, wählen Stimmen aus und prägen damit, worüber unsere Gesellschaft spricht. Zugleich zeigen Studien, wie groß die Vertrauenslücke ist: Viele Menschen halten unabhängige Medien für wichtig, misstrauen ihnen aber dennoch.
Was brauchen gesellschaftliche Diskurse, damit sie gelingen? Was müssen Medien leisten? Und was liegt bei jeder und jedem Einzelnen, wenn demokratischer Streit nicht vergiften, sondern unsere Demokratie stärken soll?
Moderiert wird die Diskussion von Stephanie Reuter (geschäftsführende Vorständin der Rudolf Augstein Stiftung) und Prof. Manuel Hartung (Vorstandsvorsitzender der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS).
Teilnahme kostenfrei, Anmeldung erforderlich
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