Neue Skulpturengalerien in der Hamburger Kunsthalle eröffnet

© Hamburger Kunsthalle Foto: Romanus Fuhrmann

Neue Skulpturengalerien in der Hamburger Kunsthalle eröffnet

Mit der Ausstellung „Skulptural. Die neuen Galerien“ präsentiert die Hamburger Kunsthalle erstmals umfassend ihre Skulpturensammlung. Auf rund 1.500 Quadratmetern entsteht ein epochen- und medienübergreifender Parcours mit über 500 Werken aus mehr als 2.500 Jahren Kunstgeschichte – von der Antike bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung eröffnete am 23. April 2026 und lädt dazu ein, Skulptur in neuen Zusammenhängen zu entdecken. Neben klassischen plastischen Arbeiten werden auch Gemälde, Grafiken, Fotografien sowie Raum- und Videoinstallationen einbezogen. Ziel ist es, die Entwicklung vom zweidimensionalen Bild zur räumlichen Kunst sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf die Sammlung zu eröffnen. 

„Die Ausstellung SKULPTURAL präsentiert einen ganzen Sammlungsbereich der Hamburger Kunsthalle neu und lenkt den Blick auf die räumliche Dimension von Kunst und auf eine große Medien- und Materialvielfalt. Aus der Geschichte des Museums entwickelt die Präsentation Themen, die in großen Zeitsprüngen durch umfassend neu gestaltete Säle Gegenwart und Geschichte verbindet und zeitgemäß vermittelt. Die Erfassung, Digitalisierung und Erforschung der Münzen, Medaillen und Plaketten der Hamburger Kunsthalle ist ein Jahrhundertprojekt, das einen lange unsichtbaren Sammlungsbestand der Kunsthalle wieder zugänglich macht. Es ist nach dem herausragenden Engagement von Dorit und Alexander Otto bei der Modernisierung und dem Umbau der Kunsthalle 2016 ein weiteres Mal, dass das Ehepaar mit seiner Stiftung genuine Museumsarbeit unterstützt und auf höchstem Niveau fördert.“

 

Prof. Dr. Alexander Klar, Direktor Hamburger Kunsthalle

Die umfassende Neugestaltung und Präsentation der Skulpturensammlung wurde maßgeblich durch die Dorit & Alexander Otto Stiftung ermöglicht. Die Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren für kulturelle Projekte und trägt wesentlich dazu bei, bedeutende Vorhaben in Hamburg zu realisieren.

„Seit meiner Kindheit begeistere ich mich für die Numismatik. Umso mehr freut es mich, mit unserer Stiftung dazu beizutragen, mit den Münzen und Medaillen einen lange verborgenen Schatz der Kunsthalle wieder sichtbar zu machen und ihre Restaurierung und wissenschaftliche Erforschung zu ermöglichen. Zudem war es mir eine Herzensangelegenheit, diesen besonderen Objekten im Kontext der Skulpturensammlung neue und moderne Ausstellungsräume zu schenken, in denen sie ihre Wirkung entfalten und Menschen begeistern. Das ist mit der Ausstellung Skulptural auf beeindruckende Weise gelungen.“

 

Alexander Otto, Unternehmer und Stifter

Mit den neuen Skulpturengalerien wird die Sammlung nicht nur erstmals in dieser Breite zugänglich gemacht, sondern auch ein neuer Raum für Vermittlung, Forschung und den Dialog zwischen den Epochen geschaffen.

Weitere Infos zum Besuch der Ausstellung gibt es hier.

Über die Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle zählt zu den wichtigsten Kunstmuseen Deutschlands und vereint Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie ist eines der wenigen Kunstmuseen, die einen Rundgang durch acht Jahrhunderte Kunstgeschichte ermöglichen. Seit ihrer Gründung 1869 bis heute ist die Hamburger Kunsthalle geprägt durch das Engagement der Bürger:innen der Freien und Hansestadt Hamburg und ihre Schenkungen, Stiftungen und Vermächtnisse. Dieses Verständnis als ein Museum von Bürger:innen für Bürger:innen prägt nach wie vor den Geist und das Handeln der Kunsthalle.

Über die Dorit & Alexander Otto Stiftung

Die Dorit & Alexander Otto Stiftung wurde 2011 von dem Hamburger Unternehmerpaar gegründet. Sie steht in der mäzenatischen Tradition der Familie Otto (ECE Group, otto group) und der daraus bereits hervorgegangenen Stiftungen (u.a. Alexander Otto Sportstiftung, Stiftung Lebendige Stadt, Werner Otto Stiftung). Die Stiftung fördert insbesondere Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung und Denkmalpflege. Mit ihrem Engagement ermöglicht sie immer wieder große kulturelle Vorhaben und trägt zur nachhaltigen Stärkung der Kulturlandschaft bei.

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