Förderradar im Februar 2026

Junge Kunst- und Kulturschaffende in Hamburg, innovative MINT-Studiengänge an Hochschulen und gemeinnützige Initiativen an den EU-Außengrenzen: Das sind die Themen vom #Förderradar im Februar!

Das stART.up-Stipendium der Claussen-Simon-Stiftung

Die Claussen-Simon-Stiftung fördert mit stART.up junge Kunst-, Musik- und Kulturschaffende in Hamburg, die nach ihrem Studium eine freiberufliche künstlerische Existenz aufbauen möchten. Ob Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Film, Fotografie oder Literatur: Wer erste Berufserfahrungen im künstlerischen Bereich vorweisen kann, kann ein einjähriges Arbeitsstipendium beantragen.

Die Förderung umfasst bis zu 1.400 € monatlich sowie verpflichtende Seminare und Workshops zur Professionalisierung in wirtschaftlichen, kommunikativen und juristischen Themen. Damit unterstützt stART.up die jungen Künstler:innen dabei, sich weiterzuentwickeln und ein stabiles Fundament für die freiberufliche Tätigkeit zu schaffen.

Die Bewerbungsphase läuft vom 15. Januar bis zum 15. Februar 2026.

Weitere Informationen und online Bewerbung

Die Förderinitiative MINTchallenge Plus 2026 des Stifterverbandes

Der Stifterverband und die Dr. Friedrich Jungheinrich‑Stiftung fördern mit der MINTchallenge plus 2026 innovative technische Studiengänge im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), die durch flexible Studienstrukturen, effektive Talentidentifizierung und interdisziplinäre Konzepte neue Zielgruppen gewinnen und Studienerfolge verbessern – ein Beitrag zur Bewältigung des anhaltenden Fachkräftemangels in zukunftsrelevanten Feldern.

Ausgewählt werden fünf Studiengänge oder Lehrkonzepte, die bereits umgesetzt und erfolgreich erprobt sind; sie erhalten jeweils 5.000€ Förderung zur Erstellung einer Best‑Practice‑Dokumentation, die andere Hochschulen inspirieren soll.

Antragstellende sind Fakultäten, Studiengangsleitungen und Hochschulinitiativen, die ihre Studienangebote weiterentwickeln und sichtbar machen wollen. Die nächste Bewerbungsfrist endet am 6. Februar 2026.

Die Förderung an den EU-Außengrenzen der Stiftung :do

Die Stiftung :do fördert gemeinnützige Organisationen und Initiativen, die an den EU‑Außengrenzen und in Europa geflüchteten Menschen in akuten Notlagen beistehen und ihnen helfen, ihre Reise mit neuer Kraft und Perspektive fortzusetzen – etwa durch medizinische Versorgung, Lebensmittel‑ und Sachhilfe, rechtliche Beratung, mentale Unterstützung oder Empowerment‑Angebote.

Gefördert werden Projekte, die praktische Hilfe leisten, nachhaltig wirken und Menschen auf ihrem Weg in Sicherheit unterstützen. Der Förderantrag kann für unterschiedliche Maßnahmen gestellt werden; die Unterstützung richtet sich an neue wie bekannte Partnerorganisationen, die aktiv vor Ort tätig sind.

Die Förderung ist fortlaufend, und Anträge können jederzeit eingereicht werden.

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