Dein guter Zweck ist hier. Das waren die Hamburger Stiftungstage 2026

Dein guter Zweck ist hier. Das waren die Hamburger Stiftungstage 2026

Rückblick auf die Hamburger Stiftungstage 2026

Mit über 350 Veranstaltungen, 168 beteiligten Stiftungen und tausenden Besucher:innen waren die Hamburger Stiftungstage 2026 ein voller Erfolg. Besonders freut uns, dass sich seit dem Vorjahr diverse weitere Stiftungen unserem Netzwerk angechlossen und mitgemacht haben. Vom 19. bis zum 28. Juni war Hamburg zehn Tage lang Bühne für das vielfältige Engagement seiner Stiftungen. Zusammen mit ihren Partner:innen öffneten die Stiftungen ihre Türen, luden ein zu Gespräch, Begegnung und Aktion – und machten erlebbar, wie gemeinnützige Arbeit unsere Stadt Tag für Tag stärkt.

Auftakt mit Verve und Herz

Schon der Auftakt im KörberForum am 18. Juni, gefördert & gefeiert, stellte die Weichen für den weiteren Verlauf der Aktionswoche: Bei den Hamburger Stiftungstagen wird greifbar, wie Stiftungsarbeit ganz konkret Wirkung entfaltet und Biographien beeinflussen kann. Dies wurde auch deutlich bei der ersten Ausgabe von Herzenssache Stiften am 24. Juni in der Hamburger JazzHall, wo sich Hamburger Stifter:innen über ihre Motivation und jeweiligen Wirkmechanismen austauschten. Neu in diesem Jahr war die Kooperation mit der Hamburg Sustainability Week, die im unmittelbaren Anschluss an die Stiftungstage die Stadt bewegt. Am Nachmittag des 26. Juni feierten beide Aktionswochen im Freiraum des MK&G die Kreativität und Lebensfreude der Kinder unserer Stadt: Wir machen Zukunft – und zwar gemeinsam.

Hamburgs längste Tafel: Hier macht sich Solidarität breit

Schon zum dritten Mal in Folge unvergesslicher Höhepunkt der Aktionswoche: Hamburgs längste Tafel für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt auf dem Rathausmarkt. Über 150 Initiativen und Stiftungen präsentierten sich an unserer 400m langen Tafel quer über Hamburgs zentralsten Platz. An ihren interaktiv gestalteten Tischen luden sie ein zu Gespräch und Austausch – und konnten, auch dank unseres Lotsensystems, neue frewillige Helfer:innen für ihre Arbeit gewinnen.

Ein starkes Zeichen für Solidarität setzte auch die zweite Ausgabe der begleitenden Spendenaktion: Hanseatic Help, DER HAFEN HILFT! und die Hamburger Tafel waren wieder dabei und konnten ihre Kleintransporter vor Ort abermals füllen.

Vielfalt erleben, Themen entdecken

Während der zehntägigen Aktionswoche zeigten die Hamburger Stiftungen die ganze Bandbreite ihrer Arbeit:

Informationsveranstaltungen öffneten die Türen der Stiftungen und luden zum direkten Austausch ein.

Workshops, Vorträge und Panels thematisierten aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.

Kulturelle Angebote wie Ausstellungen, Performances und Konzerte machten Engagement auch emotional erlebbar.

Auch Presse und Medien berichten

Die Hamburger Stiftungstage 2026 und Hamburgs längste Tafel haben auch in der Presse große Beachtung gefunden. Verschiedene Hamburger Medien berichteten über das bunte Veranstaltungsprogramm und das starke zivilgesellschaftliche Engagement in der Stadt. Berichte über die Stiftungstage sowie Hamburgs längste Tafel erschienen unter anderem im NDR Hamburg Journal (hier ansehen), in der ZEIT ONLINE (hier lesen) sowie in der Szene Hamburg (hier lesen). 

Stiftungen machen den Unterschied

Über 350 Programmpunkte boten neue Impulse, konkrete Hilfen, starke Kooperationen – und jede Menge Inspiration. Die Hamburger Stiftungstage 2026 haben gezeigt:

Stiftungen sind vielfältig präsent.

Stiftungen liefern Impulse für positiven Wandel und das Bewahren von Bewährtem. Sie generieren Aufmerksamkeit für neue Ideen und Perspektiven, gleichzeitig schützen sie Kultur- und Wissensgüter und halten die Geschichte lebendig. Dabei wenden sie sich der Vielfalt der Gesellschaft zu; sie verharren nicht im Alten, sondern entwickeln sich mit der Gesellschaft und den jüngeren wie älteren Generationen weiter und sprechen diese gleichermaßen an.

Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft sind wir stärker.

Stiftungen schaffen Handlungsanreize und befähigen Change Maker:innen, sie bieten Orte und die Rahmenbedingungen, um Innovationen zu entwickeln und zu erproben. Sie bieten Raum für Reflexion, Bühnen für neue Perspektiven und Labore für Innovationen. Im engen Austausch mit den Zielgruppen und der Stadtgesellschaft stärken sie gemeinwohlorientiere Arbeit.

Zusammen mit den Menschen setzen sie sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein.

Stiftungen bieten Plattformen, bringen Akteure zusammen und beteiligen sich aktiv an Lösungsansätzen. Sie nutzen Herausforderungen und Krisen, um gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und einem breiten Netzwerk Lösungen zu gestalten. Damit stehen Stiftungen für eine offene und demokratische Gesellschaft – und festigen diese.

Danke für weit über 100 offene Türen!

Wir vom Stiftungsbüro sagen von Herzen danke an alle beteiligten Stiftungen, Mitwirkenden, Partner:innen und Besucher:innen! Die Bühne für das Gute war vielfältiger, mitreißender und inspirierender denn je. Wirkung durch Wahrnehmung: Wir hoffen, die Stiftungstage haben mit ihrem Programm angestiftet, neue Brücken gebaut, Engagement initiiert und neue Partnerschaften entstehen lassen. Für das Gemeinwohl, für unsere Gesellschaft.

Weitere Beiträge von und für Stiftungen