Förderradar im September 2026

Ob Projekte für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, Unterstützung für den journalistischen Nachwuchs oder konkrete Hilfe für Alleinerziehende: Auch im September lohnt sich ein Blick auf aktuelle Fördermöglichkeiten von Stiftungen. In unserem #Förderradar stellen wir drei Angebote vor, bei denen sich eine Bewerbung jetzt besonders lohnt.

Gesund aufwachsen: Projektförderung der Charles Hosie – Stiftung

Gesund aufwachsen, eigene Potenziale entfalten und gute Chancen für ein selbstbestimmtes Leben entwickeln: Dafür setzt sich die Charles Hosie-Stiftung seit mehr als 50 Jahren ein. Sie unterstützt Vorhaben, die die körperliche und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken, Entwicklungshemmnisse untersuchen oder dazu beitragen, bereits eingetretene Beeinträchtigungen zu lindern. Sie unterstützt Forschungsprojekte ebenso wie Initiativen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Für eine Förderung bewerben können sich gemeinnützige Organisationen mit Projekten, die im Raum Hamburg umgesetzt werden und dem Satzungszweck der Stiftung entsprechen. Möglich ist eine Förderung von bis zu 5.000 Euro. Der Antrag kann formlos auf zwei bis drei Seiten eingereicht werden und sollte neben einer Projektbeschreibung auch einen Kosten- und Finanzierungsplan enthalten. Antragsfrist ist der  30. September 2026.

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Nachwuchs für eine starke Medienlandschaft: Journalistische Stipendien der Rudolf Augstein Stiftung

Eine demokratische Gesellschaft braucht eine informierte Öffentlichkeit – und Journalist:innen, die kritisch nachfragen, gründlich recherchieren und gesellschaftliche Debatten mitgestalten. Die Rudolf Augstein Stiftung setzt sich deshalb für kritischen und unabhängigen Journalismus ein und unterstützt mit ihrem Stipendienprogramm gezielt junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf.

Bewerben können sich Studierende und Promovierende, die eine journalistische Laufbahn anstreben. Neben der finanziellen Unterstützung bietet das Programm den Stipendiat:innen Möglichkeiten zur Weiterbildung und Vernetzung. Bewerbungen für die aktuelle Stipendienrunde sind noch bis zum 20. September 2026 möglich.

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Unbürokratische Hilfe für Alleinerziehende: Marianne Bock Gedächtnis-Stiftung und Helene Wilken-Stiftung

Rund 1,7 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern in Deutschland werden von nur einem Elternteil großgezogen. Alleinerziehende tragen dabei nicht nur einen Großteil der Verantwortung für Betreuung, Erziehung und Organisation des Familienalltags, sondern sind auch überdurchschnittlich häufig von finanziellen Schwierigkeiten betroffen.

Die Marianne Bock Gedächtnis-Stiftung und die Helene Wilken-Stiftung setzen hier an und unterstützen Alleinerziehende und ihre Familien in schwierigen Lebenslagen – insbesondere im Raum Hamburg und Lüneburg. Voraussetzung für eine Unterstützung ist, dass die Antragsteller:innen alleinerziehend sind und ihre Bedürftigkeit nach dem Sozialgesetzbuch nachweisen können. Idealerweise werden sie bereits durch eine Sozialberatungsstelle begleitet; Anträge können dann auch über die betreuende Organisation eingereicht werden. Ziel ist eine möglichst direkte und unbürokratische Unterstützung dort, wo bestehende Hilfen nicht ausreichen.

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