Ob Unterstützung im politischen Alltag, Förderung für wirkungsvolle Projekte oder günstiger Wohnraum in Hamburg – der #Förderradar im Mai 2026 bündelt wieder aktuelle Angebote von Hamburger Stiftungen für unterschiedliche Zielgruppen. Vorgestellt werden Programme für kommunalpolitisch Engagierte, gemeinnützige Organisationen sowie Studierende und Forschende. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie stärken gesellschaftliches Engagement, fördern Teilhabe und unterstützen dabei, Projekte und Vorhaben nachhaltig weiterzuentwickeln.
Starkes Mandat: Kostenfreie Unterstützung für Kommunalpolitiker:innen
Der Ton in der Kommunalpolitik wird rauer – das Aktionsprogramm „Starkes Mandat“ setzt genau hier an und unterstützt kommunale Amts- und Mandatsträger:innen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit kostenfreien, modular kombinierbaren Angeboten. Alle Angebote sind online kostenfrei buchbar!
Im Fokus stehen konkrete Hilfen für den politischen Alltag: Dazu zählen Kurzzeitberatungen in akuten Konfliktsituationen, Trainings zur Deeskalation und Konfliktmoderation sowie Workshops zum Umgang mit Hass, Bedrohungen und Desinformation. Auch die Planung und Moderation kontroverser Veranstaltungen wird professionell begleitet.
Ergänzend bietet das Programm Formate zur persönlichen Stärkung – etwa Resilienztrainings sowie Team- und Austauschformate für kommunal Engagierte. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit und Sicherheit im Amt nachhaltig zu stärken.
Das Aktionsprogramm „Starkes Mandat“, eine Initiative der Körber-Stiftung, wird von der Stiftung Bürgermut umgesetzt und von der Stiftung Mercator sowie der Bertelsmann Stiftung gefördert. Darüber hinaus unterstützen die Karl Feldhahn Stiftung und die NORDMETALL-Stiftung das Aktionsprogramm.
Weitere Informationen und Übersicht aller Angebot gibt es hier.
Soziale Innovationen skalieren: Förderprogramm der Deutschen Fernsehlotterie
Mit dem Programm „Soziale Innovationen“ fördert die Deutsche Fernsehlotterie Stiftung gezielt Projekte, die bereits erfolgreich erprobt wurden und nun verstetigt oder weiterentwickelt werden sollen. Im Zentrum steht also nicht die erste Idee, sondern der nächste Schritt hin zu nachhaltiger Wirkung.
Unter sozialen Innovationen versteht die Stiftung neue oder weiterentwickelte Ansätze, die das Leben von Menschen verbessern – besonders von denen, die sozial oder gesundheitlich benachteiligt sind oder Unterstützung brauchen. Dazu gehören zum Beispiel neue Projekte, Angebote oder Organisationsformen, die Teilhabe ermöglichen, Gemeinschaft stärken und langfristig wirken. Ziel ist es, bestehende Strukturen so weiterzuentwickeln, dass sie sozial nachhaltiger und zukunftsfähig werden. Im Mittelpunkt steht also nicht wirtschaftlicher Erfolg, sondern gesellschaftlicher Nutzen und konkrete Verbesserungen für Menschen.
Gefördert werden gemeinnützige Organisationen, deren Projekte nachweislich wirken und das Potenzial haben, strukturell verankert oder skaliert zu werden. Unterstützt werden u. a. Personal-, Honorar- und Sachkosten sowie begleitende Organisationsentwicklung.
Interessierte NPOs und Projekttragende können am 5. Mai von 16 bis 17 Uhr beim Live-Webinar alles rund um das Förderprogramm und die Bewerbung erfahren – hier geht es zum Termin.
Günstig wohnen im internationalen Umfeld: Europa-Kolleg Hamburg
Die Stiftung Europa-Kolleg Hamburg bietet möblierte und vergleichsweise günstige Wohnplätze für Studierende und wissenschaftliche Gäste aus dem In- und Ausland. Die Apartments sind voll ausgestattet – inklusive Internet, Küche und regelmäßiger Reinigung – und Teil eines internationalen Campuslebens mit Gemeinschaftsflächen und Austauschmöglichkeiten. Die monatlichen Mieten liegen je nach Wohnform etwa zwischen 400 € und 850 €, Nebenkosten wie Heizung und Internet sind bereits enthalten.
Das Angebot richtet sich gezielt an Personen, die an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung angebunden sind und am Europa-Kolleg studieren oder forschen. Bewerbungen sind fortlaufend möglich und erfolgen unkompliziert online.